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Claudia Roth
Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MdB Stellungnahme: Der schreckliche Amoklauf in Winnenden muss für uns Verpflichtung sein, alles zu tun, um eine ähnliche Schreckenstat zu verhindern. Deshalb bin ich sehr dankbar, für die wichtige und engagierte Arbeit des Aktionsbündnisses Winnenden. Die Zahl der Waffen im Privatbesitz in Deutschland ist deutlich zu hoch und stellt ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Ich unterstütze deshalb ausdrücklich die Forderungen des Aktionsbündnisses nach einem Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen und eines Verbots für Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten. Leider hat sich die Große Koalition zu solch mutigen Schritten nicht durchringen können, sondern ist vor der Waffenlobby eingeknickt. Umso wichtiger ist es, Druck auf die Politik auszuüben, damit es schon sehr bald zu den notwendigen Verschärfungen des Waffenrechts kommen kann.
![]() Cem Özdemir
Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Grußwort von Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, anlässlich der Veröffentlichung einer Benefiz-CD des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden: „Der Schock des 11. März 2009 sitzt bei uns allen tief. Die Idee, mit einer Benefiz-CD ein musikalisches Zeichen der Solidarität und Anteilnahme zu setzen, unterstütze ich gerne. Dass damit auch direkt das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ unterstützt wird, ist umso erfreulicher, da seine Arbeit einerseits einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung dieser schrecklichen Tat leistet und andererseits durch das Aktionsbündnis auch aktiv Prävention gegen Gewalt an Schulen betrieben wird. Nach einer solch entsetzlichen Tat muss alles Erdenkliche getan werden, um das Leid aller Betroffenen zu lindern, aber es müssen auch auf politischer Ebene alle Hebel in Bewegung gesetzt werden.Neben einer Verschärfung des Waffengesetzes und strengen Kontrollen durch die zuständigen Waffenbehörden muss deshalb auch die Bildungspolitik mehr Aufmerksamkeit erhalten. Schulen dürfen bei der Gewaltprävention nicht alleine gelassen werden. Um Schülerinnen und Schüler individuell fördern und betreuen zu können, müssen unsere Schulen finanziell und personell besser ausgestattet werden. Dies bedeutet dann auch, dass die Arbeit der Lehrkräfte durch SchulpsychologInnen und Sozialarbeiterinnen ergänzt wird. Nur durch eine Kultur des gemeinsamen Hinsehens auf allen Ebenen können wir einer solch furchtbaren Tat in der Zukunft vorbeugen.“ Homepage
Katrin Altpeter
Mitglied des Landtages BW (SPD)
Stephan Braun
Mitglied des Landtages BW (SPD)
Jürgen Kiesl
Bürgermeister der Gesamtgemeinde Leutenbach (CDU) und Ehrenmitglied im Förderverein Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden e.V.
Torsten Kuhlmann
Kreistagskandidat Rahden, Stemwede/Oppenwehe (SPD)
Alternative und Grüne Liste
Regionalpolitik aus Winnenden
Dr. Joachim Pfeiffer beim Aktionsbündnis |